Glasfaserausbau in Schwanau gesichert
650 Gebäude in Schwanau werden durch die Breitband Ortenau GmbH & Co. KG mit Glasfaser erschlossen.
Schwanau, Baden-Württemberg
Vierzig Jahre lang kam das Internet durch die Telefonleitung. Der Umstieg auf Glasfaser läuft seit Jahren, und er läuft überall verschieden schnell. Schlag nach, wie weit deine Gemeinde ist, wer dort baut und welche Anbieter schon verkaufen.
9.117 Gemeinden, Ausbaulage aus dem Breitbandatlas des Bundes.

In den 9.117 Gemeinden dieser Seite können heute 41 Prozent der Haushalte einen Glasfaseranschluss bekommen. Die Zahl ist nach Einwohnern gewichtet. Ungewichtet zählte Helgoland so viel wie Köln.
Der Durchschnitt verdeckt allerdings, worum es geht. Zwischen den Ländern liegen mehr als fünfzig Punkte: Bremen steht bei 84 Prozent, Thüringen bei 27. Und innerhalb eines Landes geht es genauso weit auseinander, weil Ausbaugebiete an Gemeindegrenzen enden.
Gemeinden nach Ausbaustand: von „gar nicht“ bis „durch“. Gemeldet wird je Gemeinde, nicht je Hausnummer.
650 Gebäude in Schwanau werden durch die Breitband Ortenau GmbH & Co. KG mit Glasfaser erschlossen.
Schwanau, Baden-Württemberg
In Wülfrath steht der Glasfaserausbau durch Greenfiber kurz vor dem Abschluss. Nach Angaben des Unternehmens sind bereits rund 2000 Haushalte ans Netz angeschlossen, nur noch 600 Meter …
Wülfrath, Nordrhein-Westfalen
OXG verlegt bis nächsten Sommer ein Glasfasernetz in Unterschleißheim. Im Ausbaugebiet zwischen Johann-Schmid-Straße und Münchner Ring sowie vom Valentinspark bis zur Südlichen Ingolstädter …
Unterschleißheim, Bayern
In Schnaitsee beginnt das bislang größte Infrastrukturprojekt der Gemeinde: Der Vertrag für den geförderten Breitbandausbau wurde Anfang August unterzeichnet.
Schnaitsee, Bayern
Kupfer verliert mit jedem Meter. Wer zwei Kilometer vom Verteiler wohnt, bekommt aus derselben Technik weniger heraus als sein Nachbar am Ortseingang, und daran ändert kein Tarif etwas. Glas verliert praktisch nichts.
Deshalb steht auf jeder Ortsseite zuerst die Leitung und erst danach der Preis. FTTH heißt, das Glas endet in der Wohnung. FTTB heißt, es endet im Keller und die letzten Meter bleiben Kupfer. Das genügt meist, aber es ist nicht dasselbe.
Der zweite Unterschied fällt erst im Betrieb auf: Beim Fernsehkabel teilen sich die Haushalte eines Straßenzugs eine Leitung. Abends merkt man das. Bei Glasfaser nicht.

Ein Netzbetreiber entscheidet, ob er baut. Meist hängt das an einer Quote: Melden sich genug Haushalte vorab an, wird gebaut, sonst nicht. Genau darüber berichten die Meldungen auf den Ortsseiten.
Während der Bauphase ist er oft kostenlos, danach kostet er vier- bis fünfstellig. Wer wartet, zahlt.
Auf offenen Netzen verkauft nicht nur der, der gebaut hat. Welche Anbieter an deiner Adresse zu haben sind, steht auf der Ortsseite.
